Das faszinierende Hügelterritorium, welches sanft zum azurblauen und sonnigen Meer abfällt, ist in ein Grün getaucht, das von farbigen Sonnenblumen-, Mais- und Gerstenfeldern unterbrochen und von Kastellen und Burgen punktiert wird.
Dieses Auf-und-Ab zu durchfahren ist die beste Art, die Marken gründlich kennen zu lernen, die Schönheit ihrer Landschaften und Kunstwerke, die sich dem Besucher auf natürliche Weise darbieten und jede Exkursion angenehm und anregend gestalten.
Die oft auf Höhenrücken gebetteten kleinen Städte und Dörfer bewahren immer noch eine antike Atmosphäre, wo man angenehm anhalten kann, um eine gastronomische Spezialität zu genießen, ein Monument zu bewundern und eine alte Kirche zu besichtigen.
Zu vielen Zeiten des Jahres lässt sich dank der Unzahl von Ausstellungen, Veranstaltungen und Volksfesten ein Revival alter Traditionen erleben. Das Fahrrad hat in den Marken gefestigte Traditionen, und es gibt viele Termine, die hunderte italienische und ausländische Radtouristen anlocken. Jedes Jahr wird die Tourismussaison im April mit der „Internationalen Radtouristischen Woche“ in Gabicce eröffnet, einem echten Fest für die Radbegeisterten, die jeden Tag auf anderen Strecken in die Pedale treten können.
Weitere wichtige Langstreckenfahrten beleben die ruhigen Straßen des großartigen marchigianischen Binnenlandes: LS der „Monti Sibillini“ in Camerino, LS „Straducale“ in Urbino, LS des „Conero“ in Loreto, LS „Città di Pesaro“.
Von Gabicce aus, wo das Hügelgebiet sich wie ein Balkon übers Meer erhebt, kann man die „Panoramica“ bis nach Pesaro fahren, etwa zwanzig km mit atemberaubenden Aussichten, wobei man den Naturpark des Monte San Bartolo durchquert, ein Schutzgebiet, das sehr suggestive Naturaspekte präsentiert.
Zielt man ins Binnenland, ist dort Gradara, wo man die Burg bewundern kann, den Schauplatz der Liebe zwischen Paolo und Francesca; ab hier kann man noch in Richtung der Orte des Montefeltro hinauffahren: Urbino, eine „kleine Republik“ der Kunst, Geschichte und Kultur; Urbania, ein weiteres Zeugnis der Glanzzeit der italienischen Renaissance; San Leo, die Burg, in welcher der Abenteurer Cagliostro eingekerkert war und starb.